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Schleudertrauma – Bessere Lebensqualität: Ich erlitt vor paar Jahren als Beifahrerin einen Verkehrsunfall mit Folge eines Schleudertraumas. Damit begann für mich ein Alptraum, den ich noch nicht ganz überwunden habe: aus einer lebenslustigen, sportlich aktiven jungen Frau, wurde abrupt eine ernste und "abgelöschte" Frau, welche mit starker Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu kämpfen hatte.
Ich habe mich mit gesunder Ernährung und mit zusätzlichen Vitalstoffen über Wasser gehalten. Auch versuchte ich psychischen Stress möglichst fernzuhalten und durch leichtes Krafttraining, Massagen und Osteopathie meine Energie zurückzugewinnen – das genügte für meine "unsichtbaren Leiden" jedoch nicht, meine narkosenähnliche Müdigkeit und Antriebslosigkeit bleiben bestehen. Durch einen Zufall gab mir eine Dozentin den Tipp, Rolfing auszuprobieren.
Ich kann mich noch gut an die erste Rolfingsitzung erinnern, ich verspürte zwar einen Tag später eine sehr starke Müdigkeit, danach verspürte ich für ein paar Tage enorme Energie in meinem Körper: ich hätte direkt Berge versetzen können. Die weiteren Sitzungen haben mir ähnliche Energieschübe beschert und ich kriegte die Hoffnung, dass es doch möglich ist, wieder an mehr Energie zu gelangen. Nach einem Jahr Therapie hat sich meine Lebensqualität wesentlich verbessert. Trotzdem bin ich immer noch angewiesen, meinen Energiehaushalt zu optimieren, damit ich mich besser in den "Lebensflow" integrieren kann.
Meine Erfahrung durch Rolfing: je besser es meinem Körper geht und ich mich darin wohl fühle, desto besser geht es mir psychisch. Gesunde Ernährung, bewusste Lebensführung sowie Rolfing haben dazu beigetragen, dass ich trotz instabilen Gesundheitsvoraussetzungen im Sommer 2010 ein Master-Studium erfolgreich abschliessen konnte – ebenso bin ich meinem "Lebensflow" etwas näher gekommen. Damit möchte ich Frau Marsidi herzlichst danken für ihre professionelle und sehr einfühlsame Arbeit.
F.B. Bildungswissenschaften, 32.
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